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3.2017 It's about how! Strategie
It's about how! Strategie
Was hat Supervision denn mit Strategie zu tun? Strategie, das kann ja alles und nichts bedeuten. Vielleicht denken Sie sich jetzt: „Nein, bitte nicht schon wieder ein Heft zu einem dieser inhaltsleeren Managementbegriffe!“ Oder Sie freuen sich auf das Thema, weil Sie sich möglicherweise schon öfter gedacht haben, dass Strategie nicht völlig fremd ist für das Geschäft der Supervision. Ganz im Gegenteil, hat Strategie sogar mehr damit zu tun, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. It’s about HOW.
2.2017 Ziemlich beste Freundinnen?
Ziemlich beste Freundinnen? Soziale Arbeit und Supervision
Wie verhalten sich Soziale Arbeit und Supervision zueinander? Wir schlagen„Ziemlich beste Freundinnen?“ (in Anlehnung an den Filmtitel der Regisseure Olivier Nakache und Éric Toledano aus dem Jahr 2011) vor. Denn damit wäre jedenfalls die Ambivalenz im Verhältnis zwischen Sozialer Arbeit und Supervision angesprochen, von der in diesem Heft mancherorts die Rede sein wird. Die verwendeten Sprachbilder geben einen Eindruck über die Bedeutung, die die Soziale Arbeit für die Supervision in der Vergangenheit hatte und bislang noch hat. Gegenwärtig belegt die Tatsache, dass 60 % der DGSv Supervisor_innen (auch) in der Sozialen Arbeit tätig sind (vgl. Beitrag von Herbert Effinger in diesem Heft), den fachlich und wirtschaftlich hohen Stellenwert der Sozialen Arbeit für unsere Zunft. Insofern schien es uns 2017 an der Zeit, aktuelle Einblicke in die Lage der Sozialen Arbeit und das Verhältnis der beiden Professionen zueinander zu geben. Wir kommen damit den zahlreichen Interessenbekundungen unserer Leser_innen nach.
1.2017 Schwierige Operationen
Schwierige Operationen
Das Heft geht in begrifflich-theoretischer Hinsicht der Frage nach, was psychoanalytisch orientierte Supervision und Organisationsberatung im Kern ausmacht. Gleichzeitig zeigen „ungeschminkte“ Fallbeispiele, wie sich psychoanalytisch orientierte Supervision und Organisationsberatung praktisch realisiert und wie schwierig und alles andere als geradlinig und „erfolgssicher“ psychoanalytisch orientierte Arbeit im organisationalen Kontext ist.
4.2016 4.0
4.0
Alles scheint 4.0: Die Industrie 4.0 ist ein wichtiges Ziel der Bundespolitik, auch die Arbeit 4.0 wird in der öffentlichen Debatte immer wieder thematisiert. Doch wie wird die Supervision 4.0 sein und welchen Einfluss werden die 4.0er Trends auf unsere Arbeit haben? Diesen Themen widmet sich die aktuelle Ausgabe der supervision.
3.2016 Utopie
Utopie
Ein Leben ohne Utopien ist, frei nach Viktor von Bülow (Loriot), möglich aber sinnlos. Oder etwas ernsthafter: „Wenn die utopischen Oasen austrocknen, breitet sich eine Wüste von Banalität und Ratlosigkeit aus“ – das hat Jürgen Habermas bereits in seiner inzwischen klassischen Zeitdiagnose von 1985 konzediert, um sogleich darauf zu verweisen, dass die „utopischen Energien“ ausgegangen seien. Doch was hat Utopie mit Supervision zu tun? Wir hoffen, dass das Heft Sie inspiriert, selbst mal wieder über den utopischen Gehalt oder konkrete Utopien in ihrer supervisorischen Praxis nachzudenken und wünschen Ihnen eine gute Lektüre.
2.2016 Wohin soll das führen?
Wohin soll das führen?
Die Ausgabe hat den Untertitel "Neue Anfordungen an Führungskräfte und ihre Berater_innen". Karl Schattenhofer und Carl Otto Velmerig schreiben im Editorial dieser Ausgabe: "Die Führungskräfte sollen die Sache richten, wenn alles unübersichtlich, widersprüchlich und chaotisch wird. Aus all den Widersprüchen, Gegensätzen und Paradoxien, die in das Arbeitsleben und die Arbeitsorganisationen eingelagert sind, entstehen neue Anforderungen. Von ihnen ist in diesem Heft vor allem die Rede."
1.2016 / 4.2015 Das Fremde
Das Fremde
Die neue Ausgabe ist wahrlich aktuell – und wichtig. Peter Altvater und Wolfgang Weigand schreiben im Editorial: "Die Planungen zum vorliegenden Themenheft: 'Das Fremde' sind etwa zwei Jahre alt. … Während wir das Heft planten und mit möglichen Autor_innen sprachen, kamen die Flüchtlinge." Zur Ausgabe 4.2015 / 1.2016
3.2015 Scheitern
Scheitern
Scheitern – ein seltenes und doch wichtiges Thema. Brigitte Hausinger und Karin Lackner schreiben im Editorial: "Die hier vorliegenden Beiträge berichten in einer erstaunlichen Offenheit von Beispielen des Scheiterns. Die Reflexionen und Analysen der verschiedenen Fallgeschichten zeigen ein breites Spektrum von Möglichkeiten auf, an denen Beratung scheitern kann." Lesen Sie mehr!
2.2015 Zugehörigkeit
Zugehörigkeit
Aus dem Editorial: "Unübersehbar sind die Kontexte, in denen es um Zugehörigkeit – insbesondere um schwindende Zugehörigkeit– geht. Betroffen sind zunächst einmal all jene, die über keinen festen Arbeitsplatz mehr verfügen: Erwerbslose und eine zunehmende Anzahl von Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen. In der Arbeitsgesellschaft, die immer auch als Vollbeschäftigungsgesellschaft verstanden wurde, war soziale Zugehörigkeit wesentlich über Erwerbsarbeit und das Normalarbeitsverhältnis bestimmt, und es mutet paradox an, dass in Deutschland, einem der reichsten Länder der Welt, eine wachsende Anzahl von Menschen am Arbeitsmarkt marginalisiert wird und Armut und Exklusion wieder zu zentralen Themen werden."
1.2015 Irritation
Irritation
Aus dem Editorial: "Noch vor dem klärenden Gespräch über Anlass und Anliegen einer Anfrage steht oft bereits fest, dass es ein Tagesworkshop, eine Team-Supervision oder eine Fortbildung sein soll. Wo bleibt da unsere gedankliche, konzeptionelle Freiheit, nach der bestmöglichen Intervention zu suchen? (…) Das hat uns zunehmend irritiert. Wie viel Anpassung, Gewöhnung, Routine oder auch Kränkung spielen hier mit? Oder ist alles ganz anders zu verstehen? (…) Die Irritation nahm ihren Lauf und wir griffen sie auf als Thema für dieses Heft: Irritation – aus der Sicht verschiedener, für unsere Tätigkeit relevanter Disziplinen. Was sagen Theoriekonzepte dazu, was erlebt die Praxis?"
4.2014 Supervision macht Sinn
Supervision macht Sinn
Sinnfragen sind einfach zu stellen, weil sie überall vorkommen; sie sind gleichzeitig schwierig zu beantworten, weil sie so allgemein, subjektiv und gelegentlich trivial sind. Das gilt auch für das Feld der Beratung und Supervision. Bekanntlich stellen immer mehr Ratsuchende Fragen nach der Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit, ihres Handelns, ihres Lebens. Früher haben sich die Supervisoren für nicht zuständig erklärt.
3.2014 Hochschulen
Hochschulen gut beraten?!
Im Zuge der Professionalisierung von Beratung sind Hochschulen für die Beratungsszene vor allem hinsichtlich zweier Aspekte interessant: Forschung und Ausbildung. An Hochschulen unterschiedlichsten Typs wird zu für die Beratungspraxis relevanten Fragenstellungen geforscht und damit Wissen generiert, zu dem sich Beraterinnen und Berater in zunehmenden Maße in welcher Form auch immer verhalten müssen. Zugleich haben viele von uns an der Hochschule ihre Sozialisation in einer Primärdisziplin oder gar der Beratungswissenschaft erfahren. Nicht verwunderlich ist vor diesem Hintergrund, dass wir als Beraterinnen und Berater zur Hochschule ein mehr oder weniger affektiv besetztes Verhältnis haben. Darum soll es in diesem Heft aber nicht gehen. Vielmehr wird der Handlungsraum Hochschule als (potenzielles) Tätigkeitsfeld für Beraterinnen und Berater vorgestellt.
2.2014 Kooperationen
Kooperationen
Aus dem Editorial: "Anlass für das Thema dieses Heftes ist die Tatsache, dass in komplexen Organisationen immer häufiger unterschiedliche supervisorische und supervisionsähnliche Beratungsansätze parallel praktiziert werden. Dieser – bisher wenig beschriebene – wachsende Einzug von Supervision in manchen Organisationen (z. B. Krankenhäusern) hat zur Folge, dass Supervisor/-innen ­einander direkt und indirekt in den Feldern der beauftragenden Organisationen begegnen."
1.2014 Schluss machen
Schluss machen
Karlheinz Geißler schreibt im Editorial: "Es liegt Ihnen das erste Heft, das Anfangsheft des Jahrgangs 2014 der Zeitschrift 'Supervision' vor und schon wird Schluss gemacht – thematisch glücklicherweise nur. Zugegeben, es ist ungewöhnlich, wenn zu Anfang bereits Schluss gemacht wird, aber es ist auch irgendwie normal, dass Anfang und Schluss, Ende und Beginn zusammenfallen. Silvester und Neujahr sind durch eine Schaltsekunde getrennt."
4.2013 Genug ist nicht genug
Genug ist nicht genug
Die Redaktion schreibt im Editorial: "Die gestressten Fach- und Führungskräfte werden einerseits von uns aufgefangen. Wir tun dies aber zwangsläufig auch wieder im Kontext der 'Verbesserung', einer aufgezwungenen, vielleicht endlosen Optimierung. Handelt es sich hier vielleicht um einen endloses 'Hase-und-Igel-Spiel'? Sind wir Supervisorinnen und Supervisoren die 'Guten', die vor allzu viel Optimierungsdruck schützen, und zugleich die 'Bösen', die als Teil einer Verbesserungsmaschinerie dazu beitragen, dass sich die Einzelnen im Zwang zur Selbstverantwortung, zur Selbststeuerung und ständigen Verbesserung selbst überfordern? – Wann ist genug genug?"
3.2013 Achtsame Organisationen
Achtsame Organisationen
Aus dem Editorial: "Das Konzept der 'Organisationalen Achtsamkeit' bietet unseres Erachtens auch der Supervision einen Ansatzpunkt zum beratenden und gestalterischen Umgang mit beständigem Wandel. Es verfolgt das Ziel, die organisatorische Selbstreflexion zu erhöhen, ungeplante Folgen geplanten Wandels (z. B. die Erosion von Vertrauen, die Zunahme von Gesundheitsrisiken bei Führungskräften und Beschäftigten) möglichst frühzeitig zu erkennen bzw. zu bearbeiten und bisher unentdeckte Innovationspotenziale zu erschließen."
2.2013 Auf den Schultern von Riesen
Auf den Schultern von Riesen
Aus dem Editorial: "Wir wollen in diesem Heft einigen theoretischen Riesen supervisorischer Praxis nachgehen (Professionalisierungstheorie, Systemtheorie, Gruppendynamik, Psychoanalyse, Seelsorge). Ob die 'Zwerge', die auf den 'Schultern der Riesen' stehen, weiter sehen können als diese selbst, wie es Bernhard von Chartres schon vor 1000 Jahren thematisierte, oder aber blind sind, wie die 'Laus auf dem Kopf eines Astronomen' (Freud in Bezug auf Stekel), wird sich dabei ebenso nur im Streit der Argumente befriedigend klären lassen, wie die Fragen, wer Riesen der Supervision sind und ob der permanente Ruf nach Erkenntnisfortschritt der Sache der Supervision angemessen ist oder nicht. In diesem Sinne ist dieses Heft eine Aufforderung zum Diskurs."
1.2013 Politikberatung in der Kommune
Politikberatung in der Kommune
In den letzten Jahren hat sich im Bereich der Politikberatung nicht nur eine erfolgreich arbeitende Beratungsszene herausgebildet – auch Ausbildungen und Literatur sind differenzierter und umfangreicher geworden. Wir hegen natürlich die Hoffnung, auf dem Gebiet der Politik lasse sich ein interessantes Betätigungsfeld für Beratung erschließen und etablieren. In diesem ersten Aufriss zur Politikberatung legen wir einen Schwerpunkt auf Kommunalpolitik – in der Einschätzung, dass sie und die politischen Akteure uns näher und vertrauter sind als die höheren Politikebenen. Aber weitere Fokussierungen können ja durchaus folgen.
4.2012 Selbstständige
Selbstständige
Selbstständige und Selbstständigkeit – für Supervisor/-innen ist es ein vielschichtiges Thema. Zum einen kann Supervision Selbstständige begleiten, den Anfang erleichtern und das Ende thematisieren. Zum anderen sind Supervisor/-innen selbst oftmals Selbstständige – mit allen Erfolgen, Hürden und Unwegsamkeiten, die dazu gehören.
3.2012 Ungewissheit
Ungewissheit
Ungewissheit bedeutet nicht nur Bedrohung und Ohnmacht – in dieser Ausgabe stellen wir Veränderungen im Umgang mit der Ungewissheit ebenso vor wie Strategien zum Management von ungewissen Situationen  im Mittelstand. "Neue Sicherheiten" werden thematisiert und die Frage gestellt, was man von Künstlern und Non-Profit-Organisationen – den Meistern der Unsicherheitsbewältigung – lernen kann.
2.2012 Traumageschichte(n)
Traumageschichte(n) – Herausforderung in jeder Hinsicht
Der Umgang mit traumatisierten Personen ist das Schwerpunktthema der Ausgabe "Traumageschichte(n) – Herausforderung in jeder Hinsicht". Themen sind u.a. Traumatherapie, Traumaberatung und Traumapädagogik, sekundär Traumatisierte in der Supervision sowie die Teamsupervision als Container für die Arbeit mit traumatisierten Kinder- und Jugendlichen. Besonders hervorzuheben ist der Beitrag "Leitlinien für Beratung und Supervision in Fällen von sexuellen und gewalttätigen Übergriffen".
1.2012 Erschöpft
Erschöpft – Arbeit und Gesundheit im Konflikt
Burn-out, Erschöpfungszustände, Unzufriedenheit – die Arbeitswelt fordert Menschen in vielfältiger Weise. Wie können Gesundheit und Arbeit vereint werden? Wie können Beraterinnen und Berater diesen Prozess begleiten – zum Wohle des Menschen? Diese Ausgabe ist vergriffen.  
4.2011 Bürgerschaftliches Engagement
Bürgerschaftliches Engagement
Ohne das ehrenamtliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern sind viele gesellschaftliche Aufgaben kaum zu bewältigen. In dieser Ausgabe geht supervision der Frage nach, welchen Stellenwert das bürgerschaftliche Engagement einnimmt, wie die Attraktivität gestaltet und wie die Qualität der Arbeit von Ehrenamtlichen erhöht werden kann. Beispiele von Caritas bis Telefonseelsorge zeigen die hohe Bedeutung des Themas.
3.2011 Führen heute
Führen heute – Die Quadratur des Kreises
Das Führen einer Gruppe, einer Organisation, einer Behörde oder eines Unternehmens fordert spezielle Fähigkeiten – und spezielles Wissen. Fest steht: Einen perfekten Führungsansatz gibt es nicht. Jeder und jede muss seinen eigenen Weg finden. Das Thema "Führung" ist für Berater und Beraterinnen ein spannendes Thema.
2.2011 Geschäftsmodelle
Geschäftsmodelle
Aus dem Editorial: "Supervisor/innen und Berater/innen betreiben ihr Geschäft in einer Vielzahl von Modellen – als Einpersonengeschäft, hauptberuflichoder als ein Standbein neben anderen, als GmbH oder OG, sie nennen ihr Geschäftsmodell Praxis, Institut, Sozietät und Netzwerk. Es scheinen keine Grenzen gesetzt. Mit diesem Heft beleuchten wir ein Thema, mit dem wir alle zu tun haben und zu dem es weder in der Praxis noch in der Wissenschaft eine allgemein akzeptierte Definition gibt: Geschäftsmodelle."
1.2011 Verstehen
Verstehen
Aus dem Editorial: "1982 erschien das erste Heft dieser Zeitschrift mit dem Thema: „Verstehen in der Supervision“. Zur Erinnerung: Es gab damals Beiträge von Franz Wellendorf, Dieter Eicke (†), Angelika Lehmenkühler-Leuschner, Gerhard Wittenberger, Gerhard Leuschner. Alle versuchten, aus unterschiedlicher Perspektive den Begriff und den Prozess des Verstehens zu verstehen und zu begreifen. Liest man diese Aufsätze heute, dann haben sie nichts an Aktualität verloren – wie auch: Verstehen ist heute so schwierig wie damals; damals wie heute ist der Prozess des Verstehens in der Gefahr, einerseits simplifiziert und andererseits verabsolutiert zu werden. Verstehen ist neben Empathie und Beziehung einer der zentralen Begriffe in der Beratung. Nach fast 30 Jahren ein zweites Heft zum selben Thema zu machen ist deshalb fast überfällig."

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